Frauenberatung 
        Märkischer Kreis

          
Lüdenscheid und Hemer

Kommende Veranstaltungen 

Wir gehören den "Runden Tischen gegen häusliche Gewalt "  im Nord- und im Südkreis an, sowie der Plettenberger Gesprächsrunde gegen häusliche Gewalt.

In diesem Jahr wurden folgende Veranstaltungen geplant:


Fachtag Stalking :

"TRENNEN, WAS NICHT ZUSAMMEN GEHÖRT!“


Mittwoch, 13. November 2019:  9.00 bis 16.00 Uhr

Burg Holtzbrinck: Kirchstraße 20, 58762 Altena

Fachtag im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2019 der Runden Tische gegen Häusliche Gewalt im Märkischen Kreis

Stalking, das beharrliche Nachstellen gegen den Willen einer anderen Person ist ein vielschichtiges Phänomen einer nicht (mehr) erwünschten Beziehung zwischen 2 Menschen.

Ex-Partner*innen-Stalking findet oft statt, nachdem eine zuvor dysfunktionale und häufig auch von Gewalt, sowie gegenseitigen Abhängigkeitsstrukturen gekennzeichnete Paarbeziehung von einer Seite beendet wurde und diese „Aufkündigung“ nicht akzeptiert wird. Besonders gefährdet sind Frauen, die sich trennen und zuvor von Häuslicher Gewalt betroffen waren.  

Stalking-Opfer zu sein, bedeutet: fortgesetzter Verfolgung, Kontrolle, Belästigung und Bedrohung ausgesetzt zu sein. Dieses greift massiv in den privaten Alltag ein und ist ein Angriff auf die psychische und körperliche Gesundheit.

Referent*innen und Themen

Bernd Maas, Staatsanwalt (a.D.): Neuregelung des §238 StGB – juristische Aspekte im Stalkingverfahren – Erfahrungen aus staatsanwaltschaftlicher Sicht

Wolf Ortiz-Müller, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Beratungsstelle „Stop Stalking“ Berlin: „Trennen, was nicht zusammen gehört!“ – Psychologie des Stalkings nach Trennung aus Paarbeziehungen: Beleuchtung der Opfer- und Täterseite, Risikoanalyse und Bedrohungsmanagement

Jenny-Kerstin Bauer, Master of Social Work – Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession: Cyberstalking: Formen, technische Möglichkeiten, Schutzlücken im Netz: Täterstrategien, Folgen für die Opfer und Herausforderung an die Beratungspraxis

Zielgruppe: Fachpublikum, Betroffene und Interessierte

Anmeldung: bis 01.11.19 bei Andrea Swoboda, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Menden mit  Anmeldeformular 

Die Teilnahme ist kostenlos, für die Verpflegung wird lediglich eine Kostenpauschale erhoben.